Zuerst verstehen, dann bauen
Zu Beginn geht es nicht um Programmiersprache, Plattform oder KI-Modell. Zuerst muss klar sein:
- Was soll erreicht werden?
- Wie funktioniert es heute?
- Wo liegt das eigentliche Problem?
- Wer arbeitet damit?
- Welche Bedingungen gelten?
- Woran lässt sich erkennen, dass die Lösung funktioniert?
Erst daraus ergibt sich, was gebaut werden muss. So steht keine technische Lösung fest, bevor das Problem verstanden ist.
Der passende Einstieg
Direkt umsetzen
Ist die Aufgabe überschaubar und klar, kann ein Vorhaben direkt beginnen, etwa ein abgegrenzter Webauftritt oder eine kleinere Anwendung.
Analyse
Ist noch unklar, wo die Ursache liegt oder welche Lösung sinnvoll wäre, beginnt die Arbeit mit einer Analyse. Aufgenommen werden die heutige Situation, die Beteiligten, bestehende Werkzeuge und die wichtigsten Anforderungen.
Das Ergebnis zeigt, wo der Handlungsbedarf liegt, was bereits funktioniert und welche Schritte sinnvoll sind. Die Analyse ist ein eigenes Ergebnis, ein Folgeauftrag ist damit nicht verbunden.
Konzeption
Aus dem Ergebnis der Analyse entsteht ein Konzept: was gebaut wird, wie es aufgebaut ist und in welchen Schritten. Bei einem kleinen Vorhaben ist es kompakt. Bei einem komplexen System hält es Aufgaben, Grenzen, Daten, Rollen und Schnittstellen fest.
Das Konzept ist die Grundlage für Ihren Entscheid über die Umsetzung.
Review
Besteht bereits ein System, eine Architektur oder ein Ablauf, wird er gezielt geprüft. Untersucht wird, was funktioniert, wo Schwächen oder Risiken liegen und was sich tatsächlich ändern sollte. Was sich bewährt hat, bleibt bestehen.
Pilot
Bei neuen oder schwer einschätzbaren Lösungen wird zuerst ein begrenzter Teil umgesetzt. Der Pilot beantwortet eine konkrete Frage:
- Funktioniert der Ansatz technisch?
- Ist der Ablauf im Alltag brauchbar?
- Liefert die KI verlässliche Ergebnisse?
- Bringt die Änderung den erwarteten Nutzen?
Am Ergebnis entscheiden Sie, ob weitergebaut, angepasst oder aufgehört wird.
Schritt für Schritt umgesetzt
Entwickelt wird erst, wenn das Konzept steht, und zwar in Schritten, die sich einzeln prüfen lassen. Nach jedem Schritt ist sichtbar, was erreicht wurde und was als Nächstes kommt.
Entscheidungen bleiben sichtbar
Bei länger laufenden Vorhaben ändern sich Anforderungen. Neue Erkenntnisse kommen dazu, Annahmen erweisen sich als falsch, eine geplante Funktion wird nicht mehr gebraucht.
Wichtige Entscheide werden deshalb festgehalten. So bleibt später erkennbar, warum etwas so gebaut wurde, und dieselben Grundsatzfragen müssen nicht immer wieder neu besprochen werden.
Ein Ansprechpunkt
Beratung, Konzeption, Entwicklung und Betrieb bleiben in derselben Hand. Zwischen den Phasen geht kaum Wissen verloren, und Sie müssen Ihr Vorhaben nicht bei jeder Übergabe neu erklären.
Unabhängig bleiben
Ein System soll nicht nur für seinen Entwickler verständlich sein. Aufbau, wichtige Entscheide und Schnittstellen sind so dokumentiert, dass andere Fachleute die Arbeit nachvollziehen und weiterführen können.
Sie sollen nicht bei Kropf Systems bleiben müssen, nur weil niemand anderes versteht, was gebaut wurde.
KI mit klaren Grenzen
KI wird wie jeder andere Teil eines Systems an ihrer Aufgabe gemessen. Wo Fehler Folgen haben können, braucht es eine Prüfung oder eine menschliche Entscheidung. Was automatisiert werden darf, legen Sie für den jeweiligen Einsatz fest.
Nach der Einführung
Mit dem ersten Einsatz ist ein System selten fertig. Fehler werden behoben, Anforderungen ändern sich, und im Betrieb zeigt sich, wo sich weitere Verbesserungen lohnen.
Die Lösung kann deshalb auch nach der Einführung betrieben, gepflegt und weiterentwickelt werden, so weit Sie es brauchen.
Der nächste Schritt
Ist die Aufgabe bereits klar, kann direkt über die Umsetzung gesprochen werden. Ist der Weg noch offen, genügt zunächst eine Beschreibung der heutigen Situation und des gewünschten Ergebnisses.